FORTBILDUNGSANGEBOTE

          Thema

 Adressaten

             Inhalte



LRS fachübergreifend

- Lehrkräfte Primar- & Sekundarstufen I & II

- Eltern betroffener Kinder & Jugendlicher

- Mitglieder der Kompetenzteams

- Definitionen, wiss. Hintergrund, Häufigkeit, - Ursachen, Symptome

- Probleme von Betroffenen in der Schule

- Früherkennung, LRS-Diagnoseverfahren

  und -instrumente

- Förderung im Regelunterricht
- LRS Erlass NRW, rechtl. Vorgaben Sek II,

- schulinterne Regelungen

- schulische Förderkonzepte

- Kooperation mit Eltern
- Eltern-Arbeitskreise

 



LRS & Englisch

- En-Lehrkräfte Primarstufe & Sekundarstufen I & II

- Eltern betroffener Kinder & Jugendlicher

- Mitglieder der Kompetenzteams

- Definitionen, wiss. Hintergrund, Häufigkeit

- Ursachen, Symptome

- Besonderheiten der engl. Sprache
- Probleme von Betroffenen in der Schule

- LRS-Diagnose Englisch
- Förderung im Englischunterricht
- LRS Erlass NRW, rechtl. Vorgaben Sek II

- schulinterne Regelungen

- Kooperation mit Eltern



LRS: fachübergreifend

und Englisch

- Lehrkräfte Primar- & Sekundarstufen I & II

- Eltern betroffener Kinder & Jugendlicher

- Mitglieder der Kompetenzteams

bedarfsorientierte Kombination der Inhalte der o.a. Fortbildungen bzw. Vorträge



Angebot 1:   LRS fachübergreifend

Kinder und Jugendliche mit einer LRS bzw. Legasthenie haben es schwer: Lesen und Schreiben kosten viel Kraft und Zeit. Hinzu kommt, dass sie oft gehänselt werden und als minderbegabt oder gar faul gelten. Die Erforschung dieser Störung ist noch längst nicht abgeschlossen. Allein schon die Bezeichnungen LRS, Legasthenie, Dyslexie etc. und die dahinter stehenden Bedeutungen sind uneinheitlich und verwirrend.

Man geht allgemein davon aus, dass sich in jeder Lerngruppe im Schnitt 2-3 Schüler mit einer LRS bzw. Legasthenie befinden. Diese Schüler werden häufig trotz ihrer teilweise massiven Probleme, die zu allgemeinen Lernstörungen bis hin zu belastenden Persönlich-

keitsproblemen ausarten können, zu wenig wahrgenommen und unterstützt. Lehrer wissen in der Regel sehr wenig über Erscheinungsbild, Ursachen und Umgang mit der Störung.Der sog. LRS-Erlass von 1991 legt fest, wie Schule und Lehrer mit betroffenen Schülern und Schülerinnen umgehen soll. Leider sind die Regelungen des Erlasses an den Schulen, aber auch unter Eltern, wenig bekannt und werden z.T. gar nicht oder falsch umgesetzt. Als Beispiele seien hier die vermeintliche Nachweispflicht der Eltern (durch Attest) oder die Fragen rund um die Leistungsmessung genannt.



Angebot 2:   LRS und Englischunterricht

In jeder Lerngruppe befinden sich im Schnitt 2-3 Schüler mit einer LRS bzw. Legasthenie. Diese Schüler werden häufig trotz ihrer teilweise massiven Probleme, die zu allgemeinen Lernstörungen bis hin zu belastenden Persönlichkeits-problemen ausarten können, zu wenig wahrgenommen und unterstützt. Lehrer wissen in der Regel sehr wenig über Erscheinungsbild, Ursachen und Umgang mit der Störung. Zudem droht die Thematik durch die gegenwärtigen Inklusionsbemühungen noch mehr in den Hintergrund zu treten.

Im Vergleich zur Muttersprache kommt es beim Erwerb der englischen Sprache zudem zu einer doppelten Problematik: erstens ist die englische Sprache aufgrund ihres komplexen

Phonem-Graphem-Systems eine besondere Herausforderung für diese Schülergruppe, andererseits findet bestenfalls eine explizite Förderung (LRS-Förderkurse) an Schulen nur für den Erwerb der deutschen Sprache – und nicht der Fremdsprache – statt.

In der Lehrerausbildung hat das Thema ‚LRS / Legasthenie und Englischunterricht’ bislang, wenn überhaupt, nur einen sehr geringen Stellenwert. Gleiches gilt für den Bereich der Weiterbildung. Im Sinne der Schülerinnen und Schüler, aber auch angesichts der Erlasslage (LRS-Erlass von 1991) ist es unbedingt erforderlich, auf beiden Professionalisierungs-ebenen nachzubessern.

 



Angebot 3:   Kombination aus den Angeboten 1 & 2

Dieses Angebot setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Im ersten Teil werden allgemeine Aspekte zum Thema LRS thematisiert; Adressaten sind alle Lehrkräfte einer Schule. Im zweiten Teil geht es um die spezifische Problematik, die mit dem Erwerb der englischen Sprache verbunden ist. Hier sind naturgemäß die Englisch-Lehrkräfte (ggf. auch die der anderen Fremdprachen) angesprochen.